Angelika Express

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Und noch ein Songbrocken aus dem Paradies. Diesmal sogar in Lo-Fi-Mehrspurtechnik, aufgenommen mit dem trashigen eingebauten Mikro oben an meinem Macbook und jener furchtbar klingenden Mini-Westerngitarre, die mich grundsätzlich auf Reisen begleitet. Das Schlagzeug wird im wesentlichen durch Handclaps ersetzt, der Basslauf habe ich einfach auf den tiefen Saiten meiner knüseligen Minigitarre gespielt. Dazu noch ein trashiges kleines Hauruck-Video.

Dieser Song ist übrigens fast ein Selbstplagiat, da es bereits einen nahezu vergessenen Angelika Song mit dem Titel “Videogirl” gibt, der auch auf irgend einer Single-B-Seite oder Compilation zu hören ist. Das olle Lied hat jedoch glücklicherweise einen ganz anderen Text und eine völlig verschiedene Melodie. Wenn ich das Teil irgendwo finde, lad ich’s vielleicht mal hoch.

hut ab
für die wilden bilder
die ich von dir hab
videomädchen videomädchen

bart ab
für diese gefühle
die es noch nie gab
videomädchen videomädchen

du bist rosa heroin
auf die art
werd ich niemals clean
vide

video girl
video girlfriend
auge in auge
ich warte auf dich

video girl
video girlfriend
so viele bilder
vergesse ich nicht

film ab
du bist mein objekt
und ich dein objektiv

rad ab
alles war verloren
bis ich mit dir schlief

du bist rosa lsd
ich seh nicht ein
das ich dich nie mehr seh

video girl
video girlfriend
auge in auge
ich warte auf dich

video girl
video girlfriend
bist du auf sendung
ich warte auf dich

Hier eine weitere Songskizze, diesmal, passend zum Lied, direkt aus dem Paradies.

ekelhaft glücklich
verliebt bis zum hals
viele gefühle
nicht mal mit schmalz

ekelhaft glücklich
mir geht es zu gut
keine probleme
wo ist meine wut

das ist doch kein punk mehr
das erinnert mich viel zu sehr
an sonnenschein und heile welt
scheisse wo ist die depression

ekelhaft glücklich
ich werde verrückt
alles orgasmus
immer verzückt

ekelhaft glücklich
ich bin überall
über den wolken
und im freien fall

videos

Juli 12th, 2009

Hier seht ihr die “offiziellen” Musikvideos die wir im Laufe unserer Bandgeschichte produziert haben. Noch mehr zu gucken gibt es hier: Liveclips, TV-Berichte, Interviews.












von Clipfish

Einige werden es schon auf Tape.tv gesehen haben. Jetzt also auch hier und auf unserem YouTube Channel.

Es liegt zwar in der Natur des Menschen immer genau das am besten zu finden, was er soeben verbrochen hat, trotzdem glaube ich, dass dies eventuell das bisher gelungenste Angelika-Video ist. Was meint ihr?

Eine tiefe Verbeugung vor jenen, die dieses Projekt überhaupt erst möglich gemacht machen:

- Der Kameramann Anatol Schmidt, ein brillianter Meister seines Faches, sowie sein kongenialer Partner Sebastian “Witti” Witteler.

- Christian “Pingo” Schiffler, jener After Effects und Final Cut Guru, der in langen Nächten aber auch wirklich alles aus dem Material herauszukitzeln wusste.

- Jene wunderbaren Menschen, die ihre zuckenden Gesichter in den Dienst der angelikanischen Sache zu stellen bereit waren: Karen-Anja, Lui, KWiNK, Felix, Daniel, Henrike, Claudi, Flo, Manu, Stefan, Björn und Witti.

- Manager Frank für allerlei tatkräftige Unterstützung, sowie für das in Kooperation mit Madame Sabine erstellte, verdammt leckere Catering, integraler Bestandteil jedes Videodrehs.

- Den supernetten Leuten vom Luxor Club, die auch nicht aus der Ruhe zu bringen waren, als unsere überkrassen 15 KW Strahler sämtliche Sicherungen flutschen ließen.

- Dem Team von Tape.tv, auf deren äusserst feiner Plattform wir die Ehre hatten, unsere Videopremiere abfeiern zu dürfen.

Den Song “Dich gibts nicht” kann man auf iTunes runterladen.
Die CD mit diesem Song, “Goldener Trash”, gibts bei Amazon.

Letztes Jahr habe ich von April bis August allwöchentlich ausproduzierte Songs hier auf die Angelika Homepage gestellt. Ab sofort werde ich in unregelmäßigen Abständen frische Songideen als fast-and-dirty Homevideo präsentieren, bevor diese diese ihre endgültige Form bekommen.

Der erste Beitrag hat den Titel “Wohin nur mit den Milliarden”. Nachdem ich letztes Wochenende an einer Podiumsdikussion zum Thema “Brauchen Musiker Geld?” teilnahm, habe ich nun heute Morgen vor dem Camcorder diese musikalische Fantasie zum Thema Zasterexplosion verewigt.

Der Titel stammt übrigens aus der Schlagzeile der Financial Times (oder war es das Handelsblatt oder ein anderes Kapitalismuspostille?) die mir vor Wochen durch Zufall in’s Auge gesprungen ist.

Diese Songsskizze erhebt keinen Anspruch auf Endgültigkeit, es kann also sein, dass in einer zukünftigen Studiofassung sowohl Musik als auch Text geändert sein werden. Möglicherweise landet der finale Song auf unserem nächsten Tonträger, dessen Veröffentlichung wir übrigens als MC (Musikkassette) geplant haben.

hier haste ne milliarde, pronto
ich brauche platz auf meinem konto

es ist passiert
dokumentiert
photografiert
mein schätzchen
bargeld alaaf
geld scheissen im schlaf
nie wieder lahme mätzchen

steinreich oder scheinreich
wohin nur mit den milliarden
scheissreich oder eiweich
wohin nur mit den milliarden euro
mit den milliarden teuro
und den milliarden pfund

wir sind saniert
wir haben kapiert
endlich kassiert
du fuzzi
kleingeld ade
ich finds ok
da geht sie hin die luzi

tante tante
ich habe geerbt von dir
eine milliarde in bier und hustensaft beiseitegeschafft

steinreich oder scheinreich
scheissreich oder eiweich
sitzfleisch oder ölscheich
köln-porz oder frankreich


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